Was in dieser Woche geschah…
- In meiner dritten Woche hier begannen dann die Vorlesungen.
- Am Montag hatte ich zunächst den Chor, wo wir vor der Professorin ein kleines Vorsingen machen mussten, damit sie uns in die richtige Stimme stecken konnte. Wir werden Händel’s Messiah am 6. November in der Konzerthalle der Uni aufführen. Bisher mega langweilig das Stück…
- Am Dienstag stand dann für mich Personal Defense und Tennis auf dem Plan.
- Donnerstag wieder Personal Defense und Tennis, danach zum Recreation Center zum Boxen, hier musste ich ein Orientierungsprogramm machen, wo mir alles gezeigt wurde. Am Ende hatte ich dann noch ein Workout mit einem Trainer dort. Macht auf jeden Fall Spaß und wird in meine Sporttage Di und Do integriert!
- Am Abend (19:00 – 21:45) fand dann Supply Chain Management statt. Wir sind ca. 30 Leute in dem Kurs und das läuft halt mehr wie ein Seminar ab. Immer wieder Diskussionen & Gruppenarbeiten, aber relativ entspannt.

Das Konzertgebäude 
Mein tägliches Frühstück! 
- Am Freitag wollte ich die Hügel im Norden erklimmen und hab es an mehreren Stellen versucht, aber da alles Privateigentum ist war es nicht möglich hochzusteigen.
- Bin dann später noch in den Osten des San Fernando Valleys gefahren zum Stadtteil San Fernando, um diesen zu erkunden. Allerdings gibts da nicht wirklich was zu sehen. Das war denke ich einer der ärmeren Stadtteile von LA.
- Samstag bin ich dann mit dem Rad nach Süden, um dort mein Glück für eine Bergwanderung zu versuchen. Hier war ich sicher, dass das gehen würde, da ich bereits in meinen ersten Tagen hier im San Fernando Valley mit dem Couchsurfer dort war.
- Ich habe mich dann spontan für den Caballero National Park entschieden. Ich wollte eigentlich noch weiter fahren, aber da es heiß war und bergauf ging (was mit einem 1-Gang-Fahrrad schwierig ist) hab ich dann früher halt gemacht).


In diese Richtung ging es (Hügel zwischen San Fernando Valley und West Hollywood) 

Hund oder Berglöwe? 


San Fernando Valley 
- Ich hatte mir eigentlich vorgenommen nicht alleine wandern zu gehen (u.a. wegen Klapperschlangen, Kojoten, Berglöwen), aber da keine aus meinem Haus mitkommen wollte, musste ich alleine gehen. Hatte auch die ganze Zeit ein komisches Gefühl und auf jeden Fall Respekt, aber je länger man dort wandert desto eher gewöhnt man sich an die Situation. Für den Notfall hatte ich mir einen Wanderstock und einen Stein gesucht zur Verteidigung ;D
- Hatte mir auch vorher schon angeguckt wie man mit den wilden Tieren umgeht. Glücklicherweise ist nichts passiert, das einzige was man gesehen hat waren Eidechsen.
- Zuhause hatten meine Mitbewohner eine Poolparty organisiert. Also zuhause noch einen entspannten Abend gemacht.
- Für den Sonntag hatte ich mir vorgenommen an einer Couchsurfing Rooftop Party in Central L.A. teilzunehmen. Die Leute waren ganz cool und wir haben gute Gespräche geführt.
- Dafür, dass der Organisator Eventmanager ist, war das musik- und essnestechnisch nicht gut geplant. Musik gabs nur vom Handy. Fürs Abendessen hatte er ein BBQ geplant, allerdings war ich der einzige der was dabei hatte…Naja…
- Ich habe die Party dann etwas früher verlassen, da im Wohnheim an der Uni noch eine weitere Party steigen sollte. Hier war gute Stimmung und ich hab einige neue Leute kennengelernt, allerdings hier auch wieder nur Musik vom Handy. Also auf den 3 Partys dieses Wochenende ist mir das am meisten aufgefallen. Eine Party ohne Musik ist keine Party!
Soviel zu meiner dritten Woche hier in L.A. !

